28.7.2017 Arge Stop Transit
Glaubwürdige Alemagna-Gegner?

7.7.2017
Memorandum gegen die Alemagna

11.12.2016
Stellungnahme des Kartitscher Bürgermeisters zur Alemagna

8.12.2016
Immer mehr gegen Alemagna-Verlängerung

4.12.2016
Alemagna und die Osttiroler Planungsverbände

3.12.2016 dolomitenstadt.at
Osttirol-Allianz mit Alemagna-Betonierern?

9.11.2016 EUSALP-Mobilitätskonferenz:
keine neuen Straßentransitrouten wie die Alemagna-Autobahn

11.10.2016 A27 Alemagna-Autobahn soll über Lienz und Felbertauern verlängert werden

10.10.2016 Alemagna-Gespenst taucht schon wieder auf

18.3.2016 Alemagna-Autobahn wieder aktuell?

22.11.2013 Plöckentunnel: Alemagna durch die Hintertür?

24.9.2013 Alemagna Light durch den Cavallino-Tunnel?

20.2.2013 Weiterbau der Alemagna trotz Ratifizierung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention möglich

18.3.2012
Ungefährer Trassenverlauf der geplanten Alemagna-Neubaustrecke

23.2.2012 wirtschaftsblatt.at:
Verlängerung der Alemagna in Richtung Osttirol

12.1.2012 Kleine Zeitung:
Die Auferstehung der Alemagna

15.2.2010
Stellungnahme Arge Stop Transit

13.9.2008
Pian di Vedoia - Pieve di Cadore (17,5km) in Planung

22.4.2008
Berlusconi ist wieder da - die Autobahnpläne auch:
Corriere delle Alpi:
Als nächstes bis Rivalgo

7.12.2007
Andrea Riello, presidente veneto di Confindustria:
"Wenn wir an der Grenze sind, wird auch Österreich die Autobahn akzeptieren" (Per Altre Strade - frei nach google-Übersetzung)

28.4.2007 Enemonzo (I):
Autobahn-Verbindung zwischen A27 (Veneto) und A23 (Udine-Tarvisio)? (Per Altre Strade)

3.2.2007
Per Altre Strade:
Geplante Autobahnverbindung Alemagna (A27) zur Kanaltalautobahn (A23) gemäß Machbarkeitsstudie - Anbindung der Plöckenstraße bei Tolmezzo

20.11.2004
Verbindung von E66 und Alemagna: Kärnten- Osttirol- Südtirol

30.11.1994
Eröffung der Alemagna-Autobahn von Treviso nach Fadalto und von Cadola nach Pian di Vedoia (Belluno)

22.5.1993
Alemagna-Großkundgebung Toblach


Zur Geschichte:
Die Alemagna- bzw. Zillertal-Autobahn

Alemagna SS 51 - A 27

Alemagna durch Osttirol rot: Felbertauernstraße

blau: von Remo Sernagiotto beabsichtigte Alemagna-Transitschneise durch Osttirol

schwarz: Alemagna-Autobahn in Belluno
(siehe Bild unten)

Alemagna bei Fadalto Kartengrundlage: FOSM

Gemäß einer Aussendung der Region Veneto vom November 1998 berichtete das Mitglied des Regionalausschusses Foggiato u.a., dass die Finanzierungsgesellschaft BATIA, Tochter der Bayrischen Landesbank, 1971 nicht nur den Antrag gestellt hatte, die Alemagna-Autobahn "Venedig-München" zu bauen und zu finanzieren, sondern auch die Strecke Bruneck-Franzensfeste als Autobahn auszubauen, um den Brenner Venedig näherzubringen. Foggiato führte als Folge der fehlenden Fertigstellung der Autobahn unter anderem an, dass eine schnelle Direktverbindung zwischen den adriatischen Häfen, Venedig, den Touristengebieten am Meer und in den Bergen mit München, Nord-, Zentral- und Osteuropa fehle.

Ins gleiche Horn stieß die Alleanza Nazionale, die in einer Presse-Aussendung darauf hinwies, dass die Alemagna die Kosten des Transportes zwischen Deutschland, Osteuropa und der Oberen Adria reduzieren würde und eine wichtige Alternative zu anderen Verbindungen wie dem Brenner wäre, der immer mehr in die Nähe des Kollaps gerate. Unterstaatssekretär Fabbris sprach sich im Jänner 2000 ebenfalls für den Weiterbau der Alemagna-Autobahn aus.

Dagegen weist der Abgeordnete Sperandio darauf hin, dass die von der Provinz Belluno in Auftrag gegebenen Studien keine Notwendigkeit einer neuen Straßenverbindung in den Norden ergeben hätten, auch nicht für den Mauriatunnel. Dagegen sei sehr wohl die Notwendigkeit für die Verlängerung der Eisenbahn gegeben.
Die zentrale italienische Eisenbahnverwaltung soll sich nach einem Bericht im Gazzettino di Belluno vom 15. April 1999 bereit erklärt haben, die Wiederherstellung der Eisenbahn zwischen Calalzo und Toblach über Cortina zu finanzieren. Die Kosten wurden laut einer Studie auf 270 Milliarden Lire (1,9 Milliarden Schilling / 139.443.362,75 Euro) geschätzt.

Der Präsident der Provinz Belluno, Oscar De Bona weist darauf hin, dass die Alemagna weder auf der Tagesordnung der europßischen Institutionen, noch auf der Tagesordnung des Staates noch der Region stehe und von den betroffenen Gemeinden abgelehnt werde. Die Industriellenvereinigung Assindustria spricht sich nicht mehr für eine Autobahn, sondern für den Bau einer Schnellstraße von Longarone bis Toblach und anschließend nach Lienz aus.

Der Österreichischen Alpenverein zum Thema Alemagna:
Alemagna NIEMALS! - Osttirol im Fadenkreuz des Transits