gegenverkehr Lienz Aktuelles / Termine
Verbindung von E66 und Alemagna: Kärnten- Osttirol- Südtirol

Straßenbau: Alemagna A 27 - SS 51

15.2.2010
Stellungnahme Arge Stop Transit

13.9.2008
Pian di Vedoia - Pieve di Cadore (17,5km) in Planung

22.4.2008
Berlusconi ist wieder da - die Autobahnpläne auch:
Corriere delle Alpi:
Als nächstes bis Rivalgo

7.12.2007
Andrea Riello, presidente veneto di Confindustria:
"Wenn wir an der Grenze sind, wird auch Österreich die Autobahn akzeptieren" (frei nach google-Übersetzung)

28.4.2007 Enemonzo (I) Autobahn-Verbindung zwischen A27 (Veneto) und A23 (Udine-Tarvisio)?

3.2.2007
Per Altre Strade:
Trasse der geplanten Autobahnverbindung Alemagna (A27) zur Kanaltalautobahn (A23) gemäß Machbarkeitsstudie - Anbindung der Plöckenstraße bei Tolmezzo
- mit Karten
Zur Geschichte:
Die Alemagna- bzw. Zillertal-Autobahn
Alemagna bei Fadalto

Am 30.11.94 ist die Alemagna-Autobahn von Treviso nach Fadalto und von Cadola nach Pian di Vedoia (Belluno) eröffnet worden.

Gemäß einer Aussendung der Region Veneto vom November 1998 berichtete das Mitglied des Regionalausschusses Foggiato u.a., dass die Finanzierungsgesellschaft BATIA, Tochter der Bayrischen Landesbank, 1971 nicht nur den Antrag gestellt hatte, die Alemagna-Autobahn "Venedig-München" zu bauen und zu finanzieren, sondern auch die Strecke Bruneck-Franzensfeste als Autobahn auszubauen, um den Brenner Venedig näherzubringen. Foggiato führte als Folge der fehlenden Fertigstellung der Autobahn unter anderem an, dass eine schnelle Direktverbindung zwischen den adriatischen Häfen, Venedig, den Touristengebieten am Meer und in den Bergen mit München, Nord-, Zentral- und Osteuropa fehle.

Ins gleiche Horn stößt die Alleanza Nazionale, die in einer Presse-Aussendung hinweist, dass die Alemagna die Kosten des Transportes zwischen Deutschland, Osteuropa und der Oberen Adria reduzieren würde und eine wichtige Alternative zu anderen Verbindungen wie dem Brenner wäre, der immer mehr in die Nähe des Kollaps gerate. Unterstaatssekretär Fabbris sprach sich im Jänner 2000 ebenfalls für den Weiterbau der Alemagna-Autobahn aus.

Dagegen weist der Abgeordnete Sperandio darauf hin, dass die von der Provinz Belluno in Auftrag gegebenen Studien keine Notwendigkeit einer neuen Straßenverbindung in den Norden ergeben hätten, auch nicht für den Mauriatunnel. Dagegen sei sehr wohl die Notwendigkeit für die Verlängerung der Eisenbahn gegeben. Die zentrale italienische Eisenbahnverwaltung soll sich nach einem Bericht im Gazzettino di Belluno vom 15. April 1999 bereit erklärt haben, die Wiederherstellung der Eisenbahn zwischen Calalzo und Toblach über Cortina zu finanzieren. Die Kosten werden laut einer Studie auf 270 Milliarden Lire (1,9 Milliarden Schilling / 139.443.362,75 Euro) geschätzt.

Der Präsident der Provinz Belluno, Oscar De Bona weist darauf hin, dass die Alemagna weder auf der Tagesordnung der europßischen Institutionen, noch auf der Tagesordnung des Staates noch der Region stehe und von den betroffenen Gemeinden abgelehnt werde. Die Industriellenvereinigung Assindustria spricht sich nicht mehr für eine Autobahn, sondern für den Bau einer Schnellstraße von Longarone bis Toblach und anschließend nach Lienz aus.

Der Österreichischen Alpenverein zum Thema Alemagna:
Alemagna NIEMALS! - Osttirol im Fadenkreuz des Transits

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